BG/BRG Lerchenfeld
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Rückblick: Orientierungstag Viktring Juni 2010

Wie schon im Vorjahr nach Gurk, so führte uns der diesjährige Einkehrtag auf den Spuren unserer Landesmutter, der heiligen Hemma von Gurk, nach Viktring.
Die Wallfahrt an sich verlief in drei Stufen: Zuerst eine stillschweigende Besinnungszeit , darauffolgend die Konversation zu zweit und zu guter letzt die Einkehr, das Gebet. Aus diesen drei Stufen hervorgehend sieht man, dass das Miteinander, der gegenseitige Austausch im Vordergrund stand. Dies verdeutlicht uns, wie sehr das menschliche Individuum doch auf die Gruppe hin ausgerichtet ist. Der Mensch ist zum ständigen Alleinsein nicht geschaffen, er braucht Menschen, mit denen er sich austauschen kann, die einem Stütze und Hilfe sind. Ebenso die Kommunikation, das Gespräch. Hätten wir diese Gegebenheiten nicht, so würde dies zu einer kulturellen Verflachung beitragen.

Als wir den Radweg entlang gingen, konnte man schon in der Ferne den uns gleichsam grüßenden und erwartenden Kirchturm des Stiftes Viktring sehen. Vor der Kirche erwartete uns Diakon Pomprein und führte uns durch die kulturträchtige Kirche. Danach fand ein abschließendes Gespräch statt, das Gespräch zwischen Gott und Mensch, das Gebet. Darauffolgend gab uns der Diakon den Segen und entließ uns. Manch einer von uns ging, noch fasziniert von der Schönheit und Imposanz unserer Kultur, gleichsam in einem Traum schwebend, heimwärts, während die anderen schon wieder in rege Konversation verwickelt waren.

„..ich war plötzlich gezwungen, es zu ahnen: dass du heimlich am Werk warst,… heimlich meine Hand, meinen Fuß, meinen Kopf, mein Herz berührt, mich in Bewegung gesetzt hast… Ein Dank ist fällig für deine lebenslangen heimlichen Engel-Dienste.“ Es ist auch an der Zeit nicht nur unseren Engeln in den Menschen, die uns näher gebracht haben, zu danken , sondern auch unserer Frau Prof. Tschauko, die uns diese Begegnung ermöglicht hat.

Ureutz Marian, 8a