BG/BRG Lerchenfeld
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Praktikanten des Freizeitpädagogenlehrgangs schnuppern Praxisluft in der TB des BG Lerchenfeld

Die Ausbildung zum Freizeitpädagogen startete im Herbst 2012 an der PH Kärnten und dauert zwei Semester. Es nehmen 17 Frauen und 2 Männer teil. Im Rahmen des Lehrgangs sind auch Hospitationsstunden an Schulen mit Nachmittagsbetreuung bzw. in Horten vorgesehen. Da wir eine vom Bildungsministerium ausgezeichnete Tagesbetreuung sind, wurden wir gefragt, ob wir TeilnehmerInnen die Praxis näherbringen können. Gerne haben wir dem zugestimmt und Mag. Natalie Fina hat als Mentorin die Betreuung der Praktikanten übernommen.

Praktikantin Papst

Alexandra Papst, 30 Jahre alt, ledig, wohnhaft in Klagenfurt, hat in der Steiermark die Ausbildung zur Kleinkindbetreuerin absolviert. Seit 12 Jahren arbeitet sie in der Kinderbetreuung, sie war in einer Krabbelstube und im SOS-Kinderdorf tätig, dort hatte sie mit größeren Kindern und Jugendlichen zu tun, deshalb auch ihr Wunsch, die Freizeitpädagogenausbildung in Angriff zu nehmen. Außerdem ist Alexandra sehr an Weiterbildung interessiert. Sie hospitiert jetzt im 2. Semester 17 Stunden in unserer TB und verhält sich sehr liebevoll und geschickt im Umgang mit den SchülerInnen beim Spielen und beim kreativen Basteln.

Praktikant Tsallis

Thomas Tsallis, 42 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder, lebt auch in Klagenfurt, hat ebenso wie seine Kollegin ein enormes Potenzial an Ausbildung und Kenntnissen aufzuweisen, die er in die Praxis einfließen lassen kann. So ist Thomas ausgebildeter Sportphysiotherapeut, medizinischer Masseur, Fitnesstrainer und Leiter eines Fitnessstudios, Landesschilehrer und im Sommer betreibt er eine Surfschule. Thomas macht diesen Lehrgang hauptsächlich deshalb, weil es in den Nachmittagseinrichtungen Mangel an männlichen Betreuern gibt und auch in der sportlichen Freizeitgestaltung Defizite vorhanden sind. Er hat an Kinder und Jugendliche sehr viel Erfahrung weiterzugeben, da er selbst aus dem Leistungssport kommt und bei der Fußballbundesliga als Therapeut tätig war. Der Familienvater hat auch sehr viel Freude an der Arbeit mit jungen Menschen und kann sie im Turnsaal oder im freien Gelände sehr gut motivieren, Spaß an Bewegung zu haben. Thomas Tsallis muss insgesamt 50 Praxisstunden absolvieren, wobei er auch ein Projekt gestalten wird, das aus einem Sport-Turnier besteht.

Beide Praktikanten sind ein Gewinn für unsere TB und Schule und hospitieren natürlich auch in den Lernstunden. Die SchülerInnen schätzen ihre Anwesenheit sehr und es ist von Vorteil, dass sie mit Thomas auch eine männliche Bezugsperson am Nachmittag haben. Wir wünschen den beiden einen erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung und eine Anstellung, bei der sie ihre Fähigkeiten und Talente einbringen können.

Mag. Annemarie Pirolt, TB-Leiterin