BG/BRG Lerchenfeld
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Erinnerungskultur Schülerarbeiten

Die Maske

Die Maske
Florian Krainz / Die Maske

Auch wenn wir Trauerarbeit um die Opfer des zweiten Weltkriegs und des Nationalsozialismus leisten müssen, dürfen wir nicht außer Acht lassen, wie diese Geschehnisse erst möglich waren. Was hat es ermöglicht, die Menschenmassen unter dem dritten Reich zu solchen Taten zu bewegen? Es ist erschreckend einfach. Es ist allein notwendig, den Menschen als Individuum zu eliminieren und als einzige Gemeinschaft den Nationalsozialismus zuzulassen. Was heißt das? Das heißt, wer nicht mitmacht, ist allein. Um also nicht allein zu sein, machen sich die Menschen, die nicht an das Regime glauben, eine Maske, nicht nur aus Angst, allein zu sein, sondern aus Angst, dass ihnen noch Schlimmeres zustößt. Jeder zeigt sich nur mit seiner Maske, jeder läuft mit, weil er Angst hat, sonst enttarnt zu werden. Natürlich gab (und gibt) es viele Menschen, die aus Unwissenheit, Ratlosigkeit oder warum auch immer wirklich an nationalsozialistische oder ähnliche Ideen glauben, aber in einem derart riesigen System wie dem dritten Reich trägt die Mehrheit nur eine Maske, ohne je zu erfahren, wie ähnlich sein Gegenüber vielleicht denkt. Und so bleibt einem nur noch der Nationalsozialismus als einzige Gemeinschaftsform. Wir dürfen nicht vergessen, es handelt sich hier nicht um ein Dutzend, nicht um Tausend, es geht hier um MILLIONEN von Leuten, die alle eine homogene, widerstandslose Masse bilden, wie Wasser. Und diese Masse kann man nun leiten und lenken, wie und wohin man will.

Florian Krainz 7b

Eingesperrt in der Vergangenheit

Vergangenheit
Miriam Apostolovski / Eingesperrt in der Vergangenheit

Ein Betonblock mit einen dunklen Metallkäfig; auf diesem Käfig liegt eine Glasplatte; auf der Oberfläche ist eine 3D Österreich Karte in schwarz-weiß Tönen. Dies soll Österreich während des Nazi Regimes darstellen und das noch immer anhaltende Leiden der Betroffenen, das Verurteilen von Unschuldigen, welche keine Chance hatten diesem Grauen zu entgehen.

Miriam Apostolovski 7b

Die Zeit vergeht, die Erinnerungen bleiben.

Die Zeit
Kathrin Huber / Die Zeit vergeht, Erinnerungen bleiben

Ich möchte im Burginnenhof von Klagenfurt eine große, schwarze Uhr aufhängen. Sie soll weder Zeiger noch Zahlen besitzen. Dies soll die Aussage der Uhr hervorheben. Diese lautet: „Die Zeit vergeht, Erinnerungen bleiben. Im Gedanken an die Verfolgten und Getöteten während der Zeit des Nazi Regimes.“ Ich widme die Uhr allen Opfern, den politisch Verfolgten, den verfolgten Slowenen, den Bibelforschern, den Roma und Sinti und den Juden. Denn besonders in Kärnten gab es noch viele andere Minderheiten, die verfolgt wurden, wie beispielsweise Kärntner Slowenen.

Kathrin Huber 7b