BG/BRG Lerchenfeld
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1A auf den Spuren Heinrich Harrers und der Tibeter

Harrer Museum

Harrer

Das Abenteuer begann am Dienstag, dem 2. Juli 2013, mit dem Film SIEBEN JAHRE IN TIBET. Staunen und viele Fragen über eine interessante Persönlichkeit und eine exotisch fremde Welt wurden dadurch ausgelöst. Nach längerer eifriger Diskussion folgte die Beschäftigung mit dem geistigen Oberhaupt der Tibeter, welches im Exil in Nordindien lebt, mit seiner Heiligkeit, dem Dalai Lama Tenzin Gyatso.
Dazu sahen wir Ausschnitte aus Marin Scorseses genialem Film KUNDUN. Die Professoren Mag. Karin Haider und Albert Pulferer konnten sich darüber wundern, wie aufmerksam die Schülerinnen und Schüler der 1.A zusahen, wie aufgeregt und engagiert anschließend diskutiert wurde.
Tags darauf ging es mit dem Postbus nach Hüttenberg. Im Zentrum unseres Interesses war zunächst der Sportler, Bergsteiger, Forscher und Weltbürger Heinrich Harrer.
Im Film wurde er uns als Kind seiner Zeit nahe gebracht. Der Nationalsozialismus hatte durchaus auch Wirkung auf ihn gehabt. Eine Schuld aber, so erscheint es uns wenigstens nach all dem, was wir von dieser interessanten Persönlichkeit wissen, hat Heinrich Harrer nicht auf sich geladen.
Von seiner lebenslangen Freundschaft mit dem Dalai Lama war weiters viel zu sehen und zu hören. Der Buddhismus ist wohl die friedfertigste Religion. Innerhalb des Buddhismus, so konnten wir sehen und hören, nimmt die Welt der Tibeter wohl eine einzigartig geheimnisvolle Rolle ein.
Dass Tibet von den Chinesen besetzt worden ist, hatten wir bereits dem Film entnommen. Der Dalai Lama lebt also bis heute im Exil. Viele Klöster sind von den Chinesen zerstört worden. So hörten wir auch, dass in Hüttenberg im Harrer Museum tibetische Artefakte von unschätzbarem Wert zu sehen sind.
In sehr vielen Exponaten konnten die Schülerinnen und Schüler dem Leben Harrers, der Welt der Tibeter und sogenannter „wilder Naturvölker“ nachspüren. Die Zeit in Hüttenberg verging wie im Flug. Leider konnte der Pilgerweg, der Lingkor, aus Sicherheitsgründen nicht begangen werden. Anschließend konnte in der Kantine des Museums der Buttertee und tibetisches Gebäck verkostet werden. Einige Schüler kauften sich auch einen weißen Friedensschal, den sich bei der Begrüßung die Tibeter gegenseitig umhängen.
Vielleicht war es für einige Schülerinnen und Schüler Anregung, dieses interessante Museum mit Eltern, Verwandten und Bekannten wieder einmal zu besuchen.

Albert Pulferer