BG/BRG Lerchenfeld
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Wie gehe ich mit meinem Mobiltelefon um und welche Dinge mache ich auf keinen Fall

Das Mobiltelefon, auch Funktelefon oder Handy genannt, ist ein tragbares Telefon. Es ist über Funk mit dem Telefonnetz verbunden und kann unabhängig vom Aufenthaltsort eingesetzt werden. Erstmals wurden im Jahr 2007 (iPhone) internetfähige Mobiltelefone, sogenannte Smartphones verkauft. Die Entwicklung des Mobiltelefons begann schon im Jahr 1926.
Interessant erscheint es, dass sich viele Künstler und Schriftsteller Gedanken über die Entwicklung der Mobiltelefone machten. Im Jahre 1913 erscheint auch eine literarische Schilderung eines visionären Mobiltelefons. Im Kinderbuch „Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsee“ von Erich Kästner ist von einem solchen Gerät die Rede.

Ein Herr, der vor ihnen auf dem Trottoir langfuhr, trat plötzlich aufs Pflaster, zog einen Telephonhörer aus der Manteltasche, sprach eine Nummer hinein und rief: „Gertrud, hör mal, ich komme heute einen Stunde später zum Mittagessen. Ich will vorher noch ins Laboratorium. Wiedersehen, Schatz!“ Dann steckte er sein Taschentelefon wieder weg, trat aufs laufende Band, las in einem Buch und fuhr seiner Wege.
(Erich Kästner)

Vorwiegend Gefahren birgt das Mobiltelefon mit Fotofunktionen. Immer mehr Firmen verbieten ihren Mitarbeitern diese Art von Telefonen in der Dienststelle. Es stellt ein Risiko im Bereich der Werkspionage dar. In diesen Firmen galt früher Film- und Fotografierverbot. Nun, da die Mobiltelefone viele Zusatzfunktionen besitzen, sind diese in Firmen teilweise verboten.
Es stellt sich hier die Frage, ob diese Art von Mobiltelefonen in öffentlichen Schulen verboten werden sollten.
Grundsätzlich hat jede Schule die Daten der einzelnen Schülerin oder des einzelnen Schülers gespeichert. Bei Bedarf oder in dringenden Notfällen ist es selbstverständlich möglich, vom Sekretariat aus zu telefonieren. Auch der Klassenvorstand hat jederzeit die Möglichkeit, die Erziehungsberechtigten über unerwartete Situationen oder Anliegen telefonisch zu informieren.

Also, warum eigentlich ein Mobiltelefon?
Mein Mobiltelefon ist ein Wertkartenhandy. Es ist ständig ausgeschaltet und ist im Kästchen der Schulgarderobe eingesperrt. Eigentlich benötige ich es gar nicht. Trotzdem habe ich es für Notfälle in meinem Spind. Die Zeit, mich mit einem Mobilfunkgerät auseinanderzusetzen, zu telefonieren oder Nachrichten zu senden habe ich nicht.
Mit Schule, Hausübungen und meiner täglichen Musik bleibt mir wenig Zeit. Die Zeit jedoch, die mir bleibt, verbringe ich am liebsten mit einem tollen Buch.
Ich kann mich daher schwer in Kinder und Jugendliche hineinversetzen, die Mobilfunkgeräte als Freizeitfaktor ansehen und sich ständig mit diesem Medium befassen. Dass dabei Grenzen überschritten werden oder über die Folgen kriminellen Handelns nicht nachgedacht wird, ist für mich nicht verständlich.
Gerade das Thema Datenschutz, Internetgefahren und auch das Preisgeben von eigenen Daten wurden im Deutschunterricht über das Buch „Alice im Netz“ von Antje Szillat ausführlich besprochen. Ein Mobiltelefon sollte die aktive Freizeitgestaltung wie Sport und Musik nicht ersetzen.
Auch das miteinander Sprechen, sich austauschen können und lachen erlebe ich lieber persönlich und nicht über Telefon.
Trotzdem sollte man das Mobiltelefon nicht ganz außer Acht lassen.
Wie wichtig ist es zum Beispiel am Wochenende bei Notfällen einen Arzt anzurufen oder, wenn das Auto nicht anspringt, einen Pannendienst.
Bei größeren Wanderungen, beim Schifahren oder Tourengehen sollte man immer ein Mobilfunkgerät dabei haben.
Noch ein gesundheitlicher Faktor wäre zu erwähnen: Ist es sinnvoll, im Schulbetrieb Mobiltelefone einzuschalten, wenn über gesundheitsgefährdende Strahlen gesprochen wird? Damit werden nicht nur der Eigentümer des Mobiltelefons, sondern auch seine Mitschüler und Lehrer in Mitleidenschaft gezogen.
Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema „Mobiltelefon“ erkennt man negative wie auch positive Aspekte. Wichtig ist es jedoch, dass jeder Einzelne mit diesem Medium achtsam umgehen soll, damit er oder sie geschützt bleibt und andere nicht in Gefahr bringt.

Autorin: Katharina Taschek 2.A 2013/2014