BG/BRG Lerchenfeld
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Exkursion der Klassen 4a und 4s2
Mauthausen-Gusen-Linz-Hartheim

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Im Rahmen des Geschichteunterrichts besuchten die Klassen 4a und 4s2 in Begleitung von Frau Professor Grünanger, Frau Professor Zechner, Herrn Professor Durchschlag und Herrn Professor Lerchster Lern- und Gedenkstätten aus der NS – Zeit.
Am ersten Tag der zweitägigen Exkursion besichtigten wir anhand eines Audioguides das ehemalige KZ Mauthausen. Besonders berührend waren Berichte der Zeitzeugen zu den jeweiligen Ereignissen.
Nach dem Besuch der Gedenkstätte machten wir uns auf den Weg nach Gusen. Wir erkannten kaum noch, dass dort ein Konzentrationslager gewesen war. Die Baracken und auch viele andere Gebäude aus jener Zeit wurden abgerissen. An ihrer Stelle stehen heute normale Wohnhäuser. Das konnten wir uns kaum vorstellen. Einzig das große Mahnmal, eine Ausstellung und das zum Gedenkraum veränderte, ehemalige Krematorium erinnern daran, dass es ein Schauplatz entsetzlicher Gräueltaten war.
Nach diesen lehrreichen Eindrücken bezogen wir unsere Herberge und erkundeten in kleineren Gruppen die Linzer Innenstadt.
Am Morgen des zweiten Tages brachen wir auf, um die NS-Tötungsanstalt Schloss Hartheim zu besichtigen. Man erklärte uns im Zuge einer Führung, dass die Menschen dort noch am Tag ihrer Ankunft vergast wurden. Die meisten Opfer waren körperlich oder geistig Beeinträchtigte, weil diese Menschen für die Nationalsozialisten “unbrauchbar" waren und weil man das Pflegepersonal für die verletzten Soldaten benötigte.
Die Ausstellung “Wert des Lebens“ beschreibt vor allem den Umgang der Gesellschaft mit beeinträchtigten Menschen damals und heute.
Nach der Führung durch die dortige Gedenkstätte traten wir die Heimreise nach Klagenfurt an.

Tena GI (4a)

Am ersten Tag fuhren wir vier Stunden mit dem Bus nach Mauthausen und erkundeten dort die Gedenkstätte. Wir hatten uns im Vorfeld Audioguides heruntergeladen, die uns dann mit Informationen durch das ehemalige KZ führten.
Trotz der sengenden Hitze machten wir anschließend einen kurzen Stopp in Gusen, wo früher Außenlager des KZ Mauthausen standen. Herr Prof. Durchschlag erklärte uns die schreckliche Geschichte des Ortes und wir besichtigten die Gedenkstätte.
Da die vorangegangenen Besichtigungen sehr anstrengend gewesen waren, konnten wir unseren Abend selbst gestalten. Man gab uns zweieinhalb Stunden Zeit, die wir nutzten, um uns in der Linzer Innenstadt zu stärken und diese kennenzulernen.
Am nächsten Tag machten wir uns, ohne viel Zeit zu verschwenden, auf nach Hartheim. Trotz der Tatsache, dass dieses Schloss heute wie ein ganz “normales“ Schloss aussieht, hat es eine seltsame Aura, bei der man ein mulmiges Gefühl im Magen bekommt. In Hartheim begleitete uns ein Führer durch die Ausstellung, der uns erklärte, welche Rolle das Schloss im NS-Regime spielte und warum vor allem geistig und körperlich Beeinträchtigte die Betroffenen dieser Tötungsanstalt waren.
Nach der begleiteten Führung traten wir den Heimweg an. Trotz der meist trüben Stimmung wollten nur die Wenigsten nach Hause, weil es für alle offensichtlich doch sehr lehrreich und unterhaltsam gewesen war.

Florian Meisterl (4s2)