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Bronze bei den Basketball-Bundesmeisterschaften in Oberwart

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Nach erfolgreicher Qualifikation im Landesfinale des Basketball Schulcups Anfang März wurde unsere Schulmannschaft als Kärntner Vertreter für das Bundesfinale der männlichen Unterstufenschüler nach Oberwart im Burgenland geladen. Schließlich stand nach drei anstrengenden Turniertagen der verdiente 3. Platz zu Buche, das beste Ergebnis für unsere Schule seit knapp 10 Jahren.

Es folgt nun eine Zusammenfassung der Turniertage sowie der Spiele.

Am Dienstag den 24. Mai um 7.45 Uhr am Hauptbahnhof Klagenfurt begann die Zugreise zum Veranstaltungsort im Burgenland. Begleitet wurden die Schüler von den Professoren Pewal und Petritsch, welche die Ehre hatten unser Erfolgsteam coachen und betreuen zu dürfen. Unmittelbar nach der Ankunft in der Sporthalle Oberwart (und nach sechs Stunden Anreise!) spielten unsere Jungs gegen die Vertreter aus Oberösterreich/Gmunden, welche alles andere als ein leichter Gegner für das erste Gruppenspiel waren. Angeführt von den Vereinsspielern Gradischnig Felix, Emilio Rozmann und Raphael Zechner konnte ein knapper 28:25 Sieg eingefahren werden. Auch die restlichen sechs Spieler unserer Mannschaft zeigten, dass wir bei diesem Turnier mehr als nur dabei sein wollten. Nach dem Spiel ging es zum Abendessen und zur Eröffnungsfeier ins Jugendgästehaus STEP in Oberwart und im Anschluss bezogen wir unser schönes Quartier im nahe gelegenen Kurhotel Weiss in Bad Tatzmannsdorf.
Nach einer erholsamen Nacht und ausgezeichnetem Frühstück spielten unsere Burschen das nächste Vorrundenspiel gegen die Altersgenossen aus Vorarlberg, die jedoch von Anfang an nicht mit unserer Mannschaft mithalten konnten und eindeutig mit 48:24 besiegt wurden. Zum ersten Mal konnte sich auch Timo Pfeiffer, unser einziger „Bigman“ ohne Vereinserfahrung, in die Scorerliste eintragen. Gestärkt von der Mittagspause spielten wir dann um 14:00 Uhr gegen die Mannschaft aus Wien, gegen die wir rückblickend unser stärkstes Viertel im ganzen Turnier hatten. Eingeleitet durch einen Korbleger von Alex Hoffmann stand es nach fünf Minuten bereits 17:4 und nach einem weiteren starken Viertel ging es mit einem Vorsprung von 18! Punkten in die Halbzeitpause. In der 2. Halbzeit konnten wir diese Intensität leider nicht halten – im Gegenteil. Unnötige Konzentrationsfehler, Nervosität, schlechte Verteidigung und Ballverluste führten zu einem starken Comeback der Wiener. Zwei Minuten vor Ende stand es nur noch +4 für unser Team Lerchenfeld. Glücklicherweise spielte die Zeit auf unserer Seite und wir konnten das Spiel noch mit 47:41 gewinnen. Nur zwei Stunden nach dem kräftezerrenden Spiel gegen die Wiener spielten wir dann um 16:00 Uhr die dritte und letzte Gruppenpartie gegen die Gastgeber aus dem Burgenland aus. Ein Match auf Augenhöhe sollte uns erwarten. Trotz mehrmaligem Führungswechsel konnte sich unsere Mannschaft nicht absetzen und geriet ab Mitte des 3. Viertels in Rückstand, den wir bis zum Ende nicht aufholen konnten. Endstand 41:35 für Burgenland. Knapp dreiviertel aller Punkte der Burgenländer scorten allein zwei Spieler, die von uns leider nicht konsequent gestoppt werden konnten. Am Abend des zweiten Turniertages stand der Besuch des Hallenbads Pinkafeld am Programm, wo sich unsere Spieler vom anstrengendem 2. Turniertag „erholen“ konnten.
Am nächsten Tag hatten wir am Vormittag zwar spielfrei, dennoch war die Anspannung für uns groß, da der Ausgang der Partie zwischen Wien und Burgenland über unser Weiterkommen entschied. Durch den Sieg der Burgenländer qualifizierten wir uns dann letztendlich verdient für das Halbfinale um 13:00 gegen die Jungs aus Niederösterreich/Klosterneuburg. Trotz motivierender Ansprache im Vorfeld hatten wir gegen die starken Gegner keine Chance. Dennoch kämpften wir tapfer bis zum Schluss, unsere kleinen Wechselspieler sind hier positiv hervorzuheben. Gegen einen Kontrahenten der ausschließlich Vereinsspieler ins seinen Reihen hatte gaben unser Handballer Maxi Zafoschnig und Fußballer Matteo Juvan alles. Die Partie ging mit 45 zu 22 an die Klosterneuburger. Leider wurde nichts aus der Sensation. Im kleinen Finale um 15:00 durften wir aber erneut gegen die bereits bekannten Gegner aus dem Burgenland antreten. Die Devise war eindeutig und klar – Revanche! Angeführt von Gradischnig, Rozmann und Zechner spielten wir ab dem zweiten Viertel einen kleinen Vorsprung heraus.
Unterstützt durch die hervorragende Verteidigungsarbeit von David Reitmann, Noah Fidersek und Co. konnten die Burgenländer dann doch eindeutig mit 43:26 besiegt werden. Revanche geglückt. Außerdem Bronze und ein verdienter dritter Platz unter den neun Bundesländern.
Am Freitag wurde schließlich das große Finale zwischen den Niederösterreichern und Steirern ausgetragen, in dem sich die NÖ klar durchsetzen konnten. Wir gratulieren an dieser Stelle unseren fairen Halbfinalgegnern zum Turniersieg und erfolgreicher Titelverteidigung. Nach der Siegerehrung und Verabschiedung machten wir uns wieder auf den langen Heimweg mit Zwischenstationen in Fehring, Graz und Bruck a.d. Mur und kamen um 21:00 Uhr in Klagenfurt an.
Abschließend möchten wir uns bei den Veranstaltern und Organisatoren, den durchwegs sportlichen Gegnern und der Familie Weiss für die Verpflegung im Hotel bedanken. Ein weiterer Dank gilt dem Elternverein, welcher sich bereit erklärte die Unterkunftskosten für die zweite Begleitperson (Prof. „Coach“ Jürgen Petritsch) zu übernehmen und somit eine optimale Betreuung unserer Schulmannschaft ermöglichte.

Vielen Dank!